1,7 kWh mehr bedeutet effektiv 10km mehr Reichweite! Und die ganzen 500km+ Angaben sind sowas von realitätsfern, die Langstreckenperformance bleibt also bei ca. 250-300km, und man kann Toyota nur wünschen, dass sie im Facelift wenigstens eine funktionierende Ladeplanung integrieren. Warum es dann noch eine Variante mit noch kleinerem Akku braucht, verstehe ich nicht...
Beiträge von BZ4X-Neuling
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Da wird mal gut verständlich und informativ aufgezeigt, wohin die Speicherentwicklung gehen wird
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Klaro, auf Bundesstraße ist es realistisch. Aber wer fährt schon Langstrecke auf Bundesstraßen? Da ist man doch eher auf Autobahn unterwegs, mit > 100km/h, und dann wird's schon wieder unrealistisch.
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Für Laden zu Hause und keine allzu weiten Strecken (Reichweite im Winter ~ 260-280km) ist das Fahrzeug aber auch im Winter sehr gut und macht einen tollen Job.
260-280km finde ich schon recht optimistisch veranschlagt. Der ADAC Wintertest hat 233km ergeben, und eine eigene Erfahrung bei 2°C und Dauerregen mit max. 120 km/h und molligen 19°C im Eco-Modus hat mich nach Start mit 100% Akku gerade 200km bis zum Schnelllader gebracht, wo ich mit 10% angekommen bin. Wenn man im Winter 250km fahren will, darf man sich nicht scheuen, an die 0% Akku und vielleicht auch darunter zu gehen...
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Erstaunlicherweise wird der BZ4X aber auch in diesem Test mit 71,4kWh NETTO deklariert… schon ein bisschen irreführend von Toyota, sogar der ADAC merkt es nicht
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War vergangenes Wochenende mal wieder ein Stückchen weiter auf der Autobahn unterwegs, bei Temperaturen um 0 Grad. Leistungsreduktion startete bei 15% Akkukapazität und war rasch progredient. Bin mit 11% angekommen. BJ 2024
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Meiner (EZ 9/24) schränkt ab 10% auch die Leistung ein, bin bisher 3x druntergekommen, hat er immer gleichermaßen gemacht.
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Willkommen im Club, Skipper! Das ging mir und offensichtlich vielen anderen hier im Forum genauso. Auf meiner ersten langen Autobahnfahrt blieb die Summe aus gefahrener Strecke und angezeigter Reichweite auch lange Zeit konstant, um dann auf den letzten Kilometern rapide zu fallen. Seitdem hat sich das mehrfach wiederholt. Auf die Reichweitenanzeige kannst du dich nicht verlassen, und vor allem bei Akkustand < 50% nimmt die Restreichweite überproportional schnell ab. Gerade auf Langstrecke mit der nicht vorhandenen Ladestop-Planung im Toyota-Navi sehr nervig. Routen- & Ladeplanung mit ABRP und OBD-Dongle sind da möglicherweise sehr nützlich, hab ich letzte Woche erstmalig probiert, hat da ganz gut funktioniert und recht zuverlässig die Restkapazität an der Ladesäule angegeben.
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Ich würde ihn nicht nochmal kaufen, bzw. leasen. Fahre den BZ jetzt 3 Monate, er ist mein erstes BEV, und dazu erstmal ganz klar: er fährt sich hervorragend. Im Vergleich zu unserem 11 Jahre alten Vorgänger-Familienauto ein klarer Sprung vorwärts, sehr ruhig und komfortabel. Es gibt viele Assistenten, von denen ein paar wenige nerven, da denke ich vor allem an die Verkehrszeichenerkennung (Tempolimit) und die Fahrergesichtserkennung, die sich aber beide deaktivieren lassen. Klar muss man das vor jeder Fahrt neu machen, was bisschen umständlich ist, aber es geht. Das Auto ist groß genug für die Familie, es hat genug Platz im Fond und im Kofferraum, man sitzt bequem und fährt komfortabel. Und aussehen tut es auch ganz passabel, wobei das eh subjektiv ist.
Leider hat es für ein BEV 2 gravierende Nachteile. Der erste ist die fehlende Ladeplanung bei der Navigation, die ist zwar rudimentär vorhanden, aber im Alltag auf Langstrecke völlig unbrauchbar. Lässt sich mit ABRP und OBD-Dongle ganz gut ausgleichen, ist aber für so ein Fahrzeug trotzdem unverständlich. Was sich leider nicht ausgleichen lässt, ist der kleine Akku. 71,4kWh verspricht Toyota, ohne darauf hinzuweisen, dass nur gut 60kWh davon effektiv nutzbar sind. Das heißt auf der Autobahn alle 170-250km (je nach Wetter und Jahreszeit, und bei moderater Geschwindigkeit von max. 120km/h!) Ladestop, was mir vorher so nicht klar war und eindeutig zu wenig ist. Und der ohne ein ABRP-Abo ziemlich nervig werden kann... Und ja, bei Start mit 100% schafft der BZ im Sommer auch 300km auf der Bahn, die km-Angaben sind mit 80% Akku nach Schnellladen gemeint. Und das Abenteuer Laden ist bei den vielen verschiedenen Ladeanbietern und -karten auch nicht zu unterschätzen und bei weitem nicht so easy wie Tanken mit einem Verbrenner. Gut, wenn man die Notentriegelung vom Ladestecker am Schnelllader kennt... hab ich in 3 Monaten 2x gebraucht!
Also wieder BEV: ganz klar ja! Aber mit mehr Langstrecken-Reichweite und möglichst funktionierender Ladeplanung im Navi.
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Hin zu zweit, zurück zu dritt mit leichtem Gepäck, altogether < 200kg Zuladung. Tempo konstant zwischen 110 und 120km/h ohne Tempomat, Klima Eco Stufe 1 auf 18 Grad. Reifendruck rundum 2.6 bar. Und es waren 204km am Lader bei 10%.
Das der BZ keine 513km schafft, wusste ich. Der ADAC bescheinigt ihm aber immerhin 410km, wie auch immer das gemessen wurde. Und > 300km Autobahn bin ich im Herbst bei einstelligen Temperaturen ja auch schon gefahren.
Offensichtlich muss man sich beim BEV von der Verbrenner-Denke verabschieden, wo die Verbräuche immer im gleichen Rahmen mit max. 20-30% Abweichung liegen. Hier scheinen die äußeren Bedingungen eine viel größere Rolle zu spielen. Es ist eben ein Lernprozess…